Digitale Angebote in den Gemeinden – Chancen und Grenzen
Knapp 60 stimmberechtigte und beratende Synodale des Evangelischen Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim trafen sich am Donnerstag online zur Synode um über die Chancen und Grenzen der digitalen Angebote zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
Zu Beginn der Synode führe die Dekanin Monika Lehmann-Etzelmüller mit Ihrem geistigen Impuls zu „Ist das Kunst oder kann das weg?“ in das Thema der Synode ein. Im Zuge von Corona hat es in den Evangelischen Kirchengemeinden viele neue Angebote gegeben: Video-Gottesdienste, biblische Wanderungen, Stationen-Gottesdienste, Telefonandachten, Trost-Briefe. Was können und wollen die Gemeinden behalten? Was hat sich bewährt? Was haben wir verloren? Was soll lieber weg?
Die Synodalen diskutierten diese Fragen in sog. Breakoutrooms. Die Corona-Krise hat in den Gemeinden auch sehr viele Energien freigesetzt und technisches Know-How wurde gewonnen. Durch die ungewöhnlichen neuen Formate wurden andere Menschen angesprochen. Vermisst wurden überall das Singen, die Besuche und das Gottesdienstfeiern in Gemeinschaft. Das kurze Gottesdienstformat hat vielerorts großen Anklang gefunden. Neue Formen der Verkündigung, wie zum Beispiel die biblischen Wanderungen oder Zoom-Andachten sollen beibehalten werden.
Dann wurden die Synodalen gebeten, in kurzen Begriffen zu formulieren, was für sie bleiben soll von den Veränderungen.
Mit der entstandenen Wortwolke und einem ZOOM-Segen entließ der Leiter der Synode, Andreas Pollack, die Synodalen in den Abend.
